Tauschkreis Obwalden: wir feiern unseren 20. Geburtstag

Die zündende Idee kam von einem Mitglied.

Essen, gemeinsam essen und feiern. Diese Idee lässt sich umsetzen.

So haben wir von der Kerngruppe diesen Gedanken weiter entwickelt, den Kontostand geprüft und alle Mitglieder zum Pizzaessen im la Novità  eingeladen. Sogar drei Gründungsmitglieder waren mit dabei.

Die Tochter von Monika Imfeld hat 23 herzige Zwerge für die Tischdekoration hergestellt.

Alle haben eine Pizza nach Wahl genossen.

Die Zeit ist schnell vergangen, es wurde angeregt diskutiert, und wie mir schien, haben sich alle wohlgefühlt. 

 

Lilo

(In der Galerie findest Du die Fotos vom Abend)

 

Handgemachte Engel und Film «Das Geheimnis der Bäume», November-Treff 2016

Am 17. Nov. 2016 um 19.30 Uhr trafen sich 15 Mitglieder im Gesellenhaus.

Lilo bereitete wieder feine Getränke, Barbara und Sarah feines Gebäck. Allen ein herzliches Dankeschön!

 

Anita präsentierte uns sehr dekorativ ihre wunderschönen handgemachten Engel. Wer sich auf das Erlebnis „Engel selber filzen“ einlassen oder sie kaufen möchte, nimmt bitte direkt mit Anita Kontakt auf. Tel. Nr.: 061 981 24 65.

 

 

 

Dann folgte der Film aus der Reihe «Filme für die Erde», die Evolutionsgeschichte eines Urwalds, erzählt von Luc Jacquet.

 

DAS GEHEIMNIS DER BÄUME

 

eine faszinierende Odysee durch den tropischen Regenwald. Vom ersten Keim bis zu den Baumriesen, welche die von Pflanzen und Tieren wimmelnde Welt dominieren, erzählt der Film die Geschichte eines gefährdeten Naturwunders. Ein eindrucksvolles Plädoyer für den Schutz der grossen grünen Lunge unseres Planeten. (dem Cover der DVD entnommen)

Der Film ist auszuleihen: Tel. Nr.: 041 660 78 09.

 

Gemütlich liessen wir das letzte Mitgliedertreffen in diesem Jahr ausklingen.

 

Bericht verfasst von

Angelika Huber

im Dezember 2016

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Sommertreff, Besichtigung des Museums von Edy von Wyl in Kägiswil

Am 22. Juni 2016 fand das Sommertreffen des Tauschkreises Obwaldens in Kägiswil bei Edy von Wyl statt, der uns seine Stube mit wertvollen Bildern, Landkarten und Möblierung, seine Garage mit den Oldtimern und sein Museum mit Antiquitäten von ungeahntem Wert und Grösse zeigte.

 

Edy hat in seinem langen und ereignisreichen Leben sehr viele Erfahrungen, Geschichten und auch Wertgegenstände von lokaler, nationaler und internationaler Bedeutung gesammelt, an denen er uns teilhaben liess.

 

In der ca. 3 Stunden dauernden geführten Besichtigung kamen wir nicht aus dem Staunen; jedesmal, wenn wir dachten, also das ist jetzt wirklich nicht mehr zu überbieten, führte uns Edy zur nächsten Vitrine oder öffnete eine neue Schublade und zog wie ein Zauberer die erstaunlichsten Dinge heraus.

 

Ein Beispiel: ich habe noch nie vorher eine Geige genauer angeschaut - dann zeigte uns Edy eine Jakob Steiner Geige von 1614!

 

 

Ich als lebenslang kopflastiger Bücherwurm und Verstandsmensch war am meisten von den Dokumenten und den Geschichten dahinter in Banne gezogen, die anwesenden Männer mehr von den vielen technischen Raffinessen in den Waffen, Uhren, Oldtimern oder anderer Geräte wie Musikdosen.

 

Tief ergriffen lauschte ich Edy, als er die Geburts- und Todesurkunden seiner Familie zeigte: Edys Grossvater und Grossmutter haben ihre 4 kleinen Söhne Mitte des 19. Jahrhunderts zu Hause gelassen, um seine Mutter (Edys Urgrossmutter) von Kägiswil nach Sarnen auf dem Friedhof zu beerdigen. Währenddessen spielten die Kinder im Bett ihrer verstorbenen Grossmutter 'Versteckis'. Alle 4 ver-starben binnen Tage darauf wegen Leichengift. Es zeichnet Edys Grosseltern aus, dass sie sich trotz der unbeschreiblichen Tragik nicht brechen liessen und lebensbejahend eine neue Familie gründeten, erneut Kinder zeugten, denen der Vater von Edy entsprang.

 

 

Es glitzerte, funkte und blendete, knarrte, musizierte oder knatterte immer wieder und Edy erzählte bereitwillig die Hintergrund-geschichten seiner Exponaten dazu.

  

Alte Bücher, Waffen, Bilder, Trachten, Kerzenständer, Uhren, Möbel und und und - ich wusste nicht wohin zu schauen, konnte den Kopf nicht schnell genug drehen und war am Schluss überfordert und ermattet von der schieren Menge der Eindrücke an Schönem, Wertvollen und dem Geschichtenreichtum - von diesem Sinnesrausch war ich noch den Tag darauf wie erschlagen und innerlich am Verarbeiten.

 

Lieber Edy, wir danken Dir für Deine Gastfreundschaft und für Deine Bereitschaft, uns an Deinen Erlebnissen und Wertobjekten teilhaben zu lassen. Das war ein Abend, der mir durch das Staunen über die Traditionen, Geschichten, Einfallsreichtum, Deinem handwerklichem Geschick und mit viel Liebe zum Detail tief in Erinnerung bleiben wird. Wow!

 

Dr. Nóra Tátrai Infanger, Sarnen

6.Juli 2016

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